Warnzeichen, die du ernst nehmen solltest
- Du spielst länger oder mit mehr Geld, als du dir vorgenommen hast.
- Du versuchst, Verluste durch weiteres Spielen zurückzuholen.
- Du verheimlichst dein Spielen vor Familie oder Freunden.
- Du leihst dir Geld zum Spielen oder lässt Rechnungen liegen.
- Du bist gereizt oder unruhig, wenn du nicht spielen kannst.
Trifft einer dieser Punkte zu, ist das kein Grund zur Scham, sondern ein guter Moment, um Hilfe zu holen.
Limits setzen, bevor du spielst
- Budget festlegen. Nur Geld, dessen Verlust du verkraftest. Nie geliehenes Geld.
- Zeit festlegen. Wecker stellen und aufhören, wenn er klingelt.
- Limits im Konto setzen. Einzahlungs- und Verlustlimits, wo das Casino sie anbietet.
- Pausen machen. Nach Gewinnen genauso wie nach Verlusten.
Slots zahlen auf Dauer weniger aus, als eingesetzt wird. Spiel nie, um Geldprobleme zu lösen.
Kostenlose Hilfe in Deutschland
Die BZgA bietet ein kostenloses Beratungstelefon an: 0800 1 37 27 00, für Betroffene und Angehörige. Auf check-dein-spiel.de findest du einen anonymen Selbsttest, das Online-Programm „Check Out“ und Beratungsstellen in deiner Nähe.
Für den Spielerschutz kannst du in jedem Casino individuelle Einsatz- und Einzahlungslimits einrichten oder über den Support eine befristete oder dauerhafte Kontosperre aktivieren.
Quellen und Prüfstand
- BZgA, Beratungstelefon Glücksspielsucht und check-dein-spiel.de .
- Europäisches Verbraucherzentrum Deutschland, Spielersperre im Online-Glücksspiel .
- GlüStV 2021, § 6c, § 8 und § 22a .
Redaktionell geprüft. Mehr dazu: So prüfen wir.
